Der Spieleriese Electronic Arts steht kurz vor der Veröffentlichung von Syndicate. Am 23. Februar 2012 soll Syndicate zum Download bereitstehen. Der Ego-Shooter basiert auf der Vorlage des Klassikers Syndicate (1993). Aber auf den ersten Blick haben die beiden nicht mehr viel gemeinsam: Wo der Klassiker Syndicate mehr Wert auf Strategie und Taktik gelegt hat, knüpft man mit der Neuaufmachung von Syndicate eher an die zahlreichen Serien von Ego-Shootern an.
Wie gelingt Electronic Arts die Neuinterpretation der alten Serie?
Die Story von Syndicate
Die Story stetzt im Jahre 2069 ein. Die Machtverhältnisse sind im Verlauf der Zeit gekippt. Politiker haben die Kontrolle zunehmend verloren. Megakonzerne, auch Syndikate genannt, haben die Kontrolle über einzelne Regionen übernommen. Mit der Machtübernahme folgte auch der Technologievormarsch in den Gebieten. Vor allem das Neurochip-Implantat stieß in der Bevölkerung auf große Nachfrage. Dieser Chip ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Informationen.
In Syndicate gelangt man als Agent zwischen die Fronten der Syndikate. (Bild: EA)
Die Syndikate versprechen den Mitgliedern unter anderem Unterkunft und medizinische Versorgung. Demgegenüber erlangt das Syndikat Einfluss und Kontrolle über den Agenten. Die Rekrutierung neuer Anhänger ist zum Ziel aller Megakonzerne geworden. Schlussendlich zeichnet sich ein erbarmungsloser Bandenkrieg ab, dessen Konsequenzen unvorsehbar sind.
Waffenvielfalt und spezielle Fähigkeiten einsetzen
Größtenteils erwartet den Spieler der Einsatz seines Waffenarsenals. Dazu setzt man seine Fähigkeiten ein. Die sind vielfältig und ermöglichen zahlreiche Möglichkeiten der modernen Kriegsführung. So ist der Spieler in Syndicate beispielsweise in der Lage, durch Wände zu sehen, gegnerische Waffen zu stören, technische Geräte zu zerstören oder menschliche Mitspieler zu heilen.
Die moderne Gatlingwaffe teilt mit extrem hoher Feuerrate ordentlich Schaden aus. (Bild: EA)
Unsichtbar den Gegnern auflauern und zum entscheidenden Manöver übergehen. Raffiniert! (Bild: EA)
Hacken spielt in Syndicate eine große Rolle. Trifft man auf einen größeren Gegner, der mit starken Schutzschilden ausgestattet ist, dann schleust der Spieler sich in dessen elektronisches System ein und fährt kurzer Hand die Schilde herunter. Nun ist der Gegner verwundbar.
Koop-Modus – Gemeinsam für das Syndikat!
Syndicate bietet auch die Möglichkeit, den Koop-Modus mit drei weiteren Freunden zu spielen. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Kampagne im Koop-Modus eine andere als im Einzelspieler ist. Genauer arbeitet man zusammen im Auftrag der Firma Wulf Western. Demnach räumen die Spieler Hindernisse aus dem Weg und stehlen andere Firmengeheimnisse.
Während die Mitspieler an vorderster Front den Gegner in Schach halten, gibt einer Rückendeckung. (Bild: EA)
Gesamteindruck
Syndicate verspricht eine gute Science-Fiction-Story, gelungene Grafik und Action am laufenden Band. Jedoch dürfte die neuartige Umsetzung des einstmaligen klassischen Taktik-Shooters in einen actionreichen Ego-Shooter nicht bei jedem auf Gefallen stoßen.
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Das waren Zeiten! Der Klassiker Syndicate im Video:
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