“Bei Gamesload, da spielt man bestimmt den ganzen Tag nur” – das denken sicher viele. Um dieses schöne (und wirklich verlockende) Vorurteil zu entkräften, können junge Menschen bei uns gerne ein Praktikum absolvieren, um einen Einblick zu erhalten, wie vielseitig die Aufgaben und Jobs bei Gamesload sind. Und dass hier während der Arbeitszeit eher weniger gespielt wird.
Unser aktueller Schülerpraktikant ist Marvin, 15 Jahre alt. Er hat wirklich das Vergnügen, einen Teil seiner Zeit bei uns mit dem Testen von neuen Spielen zu verbringen. So hat er sich zum Beispiel mehrere Stunden mit “City Builder” beschäftigt. Was er von dem Aufbaustrategie-Spiel für Gelegenheitsspieler hält, kann man hier in seinem Schnelltest lesen:
Mein Ersteindruck
“City Builder” ist ein Spiel mit einem einfachem Ziel: Je mehr man baut, desto zufriedener sind deine Bewohner. Achte auf dein Geld, dein ‘Material’ (hier gibt es keine einzelnen Rohstoffe wie z.b. in “Die Siedler” oder “Anno”, sondern nur ‘Material’) und auf die Anzahl deiner Arbeiter. Was mich überrascht: Für ein Casual-Game ist es fast schon zu anspruchsvoll.
Das Gameplay
Der Spielablauf ist angenehm gestaltet, und die Aktionsbuttons sind so groß, dass selbst Leute mit schwacher Sehstärke sie erkennen können – und sie erinnern an die des iPhones.
Das Spiel ist einfach zu bedienen: Ein Mausklick und schon hat man 250 Einheiten mehr an ‘Materialien’. Dafür muss man Geld auf dem Konto haben – und Geld gibt’s nur durch mehr Häuser. Denn als Bürgermeister verdienst du dir deine Kohle durch die Miete und die Einnahmen von Restaurants, Sportplätzen und Sportveranstaltungen. Um mehr Features für deine Stadt zu bekommen, musst du dir Lizenzen kaufen wie Veranstaltungserlaubnis, Internetverbindung für dein Restaurant zum Surfen etc.
In erster Linie musst du versuchen, das Bedürfnis deiner Bewohner zu pflegen und zu verbessern. Und pass’ auf das “ACHTUNG”-Schild, die bei den Häusern angezeigt werden, auf. Denn diese zeigen an, dass das Haus beschädigt ist und repariert werden muss.
Grafische Leistungen & Extras
Nun, da “City Builder” nicht ein 3D-Actionadventure ist, sondern ein Aufbaustrategie-Spiel, kann man sich (fast) nicht beklagen. Die Häuser sind unterschiedlich und farbenfroh gestaltet, und bei den Veranstaltungsorten kann man z.B. ein Unterschied zwischen Sportplatz und Restaurant erkennen. Die Buttons sehen freundlich und einfach aus, ins Menü gelangt man sofort ohne Probleme.
Das einzige Manko: Der Spieler baut die Häuser für seine Bewohner – aber wo sind die Bewohner eigentlich? Kleine animierte Personen, die die Straße runterlaufen, wäre schon mal ein Anfang. Das wäre eine tolle Verbesserung des Spiels.
Fazit
“Citybuilder” ist auf jeden Fall ein Tipp zum Anspielen, denn die Funktionen sind clever & simpel gesetzt. Dennoch wünsche ich mir mehr Aktionen in der Stadt und mehr Abwechslung. Aber ein Blick auf das Spiel lohnt sich, weil es ein freies Szenario, Tutorial und eine Kampagne gibt.
- Euer Marvin -
>> “City Builder”: Demo und Vollversion bei Gamesload laden





9. Februar 2010
#1
Na ja … mehr Aktion gibts in Sim City. Das Spiel hab ich neulich auch mal unter den Fingern gehabt und es ist so für Städtebauer zwischendurch echt gut umgesetzt. Das echte Feeling eines SimCity bringt es nicht, aber leichte Kost zwischendurch eben. Ein gelungener Spagat zwischen Casual und PC-Game.