Das Magazin “Gamesindustry.com” hat in einer Marktumfrage untersucht, wie viel Geld im Jahr 2009 in Online-Spiele geflossen ist. Die einsame Spitze stellen demnach die USA dar, hier wurden insgesamt 2,8 Milliarden Euro ausgegeben. Es folgt England auf Platz zwei, hier wurden 215 Millionen Euro investiert. Deutschland steht mit 180 Millionen Euro einen Platz vor Frankreich (160 Millionen Euro). Damit dürfte eindrucksvoll belegt sein, dass Online-Games weiterhin der sich am schnellsten entwickelnde Umsatzgarant in der Spielebranche sind. Die 180 Millionen Euro, die deutsche Gamer für Online-Games ausgegeben haben, teilen sich übrigens wie folgt auf: 80 Millionen Euro werden für die monatlichen Abonnements aufgewendet (wie zu erwarten ist der Platzhirsch “World of Warcraft” mit zwei Millionen Deutschen Spielern hier der erfolgreichste Titel), 40 Millionen für die Anschaffung neuer Games und 60 Millionen für den Kauf von virtuellen Gütern – die Micropayment-Systeme, die sich in zahlreichen Free2Play-Spielen finden, scheinen also blendend zu funktionieren.
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